Mit WAVES Fiat – und Kryptowährungen über die Blockchain transferieren

 

Waves

 

Die Währungsplattform WAVES hat nach dem 50 – tägigen – Crowdfunding – Projekt 30000 (!) Bitcoin (Wert heute: 20 Mio. $) von ingesamt 5700 Investoren eingesammelt und konnte so 100 Millionen WAVES Tokens an alle Teilnehmer dieses ICO verteilen und ist nach dem Ethereum – Crowdfunding das zweitgrößte Crowdfunding – Projekt in der Kryptogeld – Szene bisher. Neben der Euphorie über dieses Ereignis hatten viele Leser seitdem auch einige Fragen zur Funktionsweise dieser Plattform, konnten aber bis jetzt überwiegend nur in Englisch verfaßte Texte finden. Durch Zufall bekam ich heute vom WAVES – Community Manager Karl Karlsson eine sehr interessante Mitteilung, daß er für die deutsche Community einen Artikel über den Aufbau und die Funktion der Währungsplattform verfaßt hat und ich ihn selbstverständlich auch hier veröffentlichen kann. Mach‘ ich natürlich gern!

 WAVES startet: Das Beste von Blockchain und Banking in einer Plattform

Die neue digitale Währungsplattform ermöglicht zuverlässige Fiat-Transfers über die Blockchain und dezentralisiertes Crowdfunding im Kickstarter-Style.

Bitcoin und die hintergründige Blockchaintechnologie haben ein enormes Interesse im Finanzdienstleistungssektor und von Staaten geweckt, da diese die Vorteile des Archivierens von Informationen auf einer dezentralisierten Blockchain entdeckt haben. Jedoch hat bis heute der Bitcoin seinen absoluten Durchbruch nicht geschafft. Dies, obwohl Bitcoin optimal ist für das grenzenlose und kostengünstige Transferieren von Geld. Einer der Gründe für das Fehlschlagen ist die Volatilität: Der Bitcoin schwankt mehrere Prozentpunkte pro Tag in Wert, was ihn zu einem schlechten Instrument zur Wertaufbewahrung macht. Ausserdem erhöht dies die Einstiegsbarrieren zur Adoption, wie zum Beispiel im Markt der Geldüberweisungen, welcher USD 600 Milliarden gross ist. Bitcoins Status ausserhalb des Bankensystems hat Fragen aufgeworfen hinsichtlich Geldwäscherei und Kriminalität, was finanzielle Institutionen davon abschreckt, sich direkt mit ihm zu beschäftigen. Als Alternative beschäftigen sich diese Institutionen immer mehr mit geschlossenen, zentralisierten Blockchains, welche sicherlich Vorteile bieten, vermutlich aber nicht für die 2.5 Milliarde Menschen ohne Zugriff auf Bankenservices.

Banking-Zugang, Transfers über die Blockchain

WAVES hat einen anderen Ansatz gewählt als die meisten bereits bestehenden Plattformen. WAVES ist so aufgebaut, das es einerseits das Transferieren von Fiat-Währungen, wie USD, EUR, CNY und GBP, sowie andererseits das Überweisen von Kryptowährungen über die Blockchain ermöglicht. Tokens, welche diese Währungen auf der Blockchain darstellen, werden von vertrauenswürdigen Gateways, typischerweise Banken oder andere Finanzunternehmen, ausgegeben. Diese Tokens können anschliessend zwischen Nutzen, verteilt über die ganze Welt, transferiert werden. All dies schnell und zu günstigen Konditionen aufgrund der Effizienz der Blockchain. Durch die selben Gateways können die Tokens wieder in das traditionelle Bankensystem ausgezahlt werden.

Dieser Vorgang ermöglicht es Finanzorganisationen im Einklang mit den rechtlichen Anforderungen zu bleiben, da sie alleine verantwortlich sind für die Einhaltung von KYC und AML (Know Your Customer/Anti-Money Laundering) Richtlinien. Trotzdem können sie die vollen Vorteile der Blockchain wie Geschwindigkeit, tiefe Kosten und Transparenz geniessen. Währenddessen können Endnutzer ihre Gelder transferieren ohne sich Gedanken über Volatilität zu machen und müssen ihre persönlichen Angaben nur bei einem Gateway hinterlegen, sollten sie ihr Geld von der Blockchain wegtransferieren wollen. Dies ist ein markanter Unterschied zu den bisherigen Ansätzen wie zum Beispiel Ripple: Nutzer müssen dort ihre KYC-Informationen einer zentralen Autoritätsstelle übermitteln, welche von der Plattform selbst betrieben wird.

Eine neue Art von Crowdfunding

Die Möglichkeit, Fiat-Währungen über die Blockchain zu verschicken, öffnet das Tor zu dezentralisiertem Crowdfunding mit einer Serie von weiteren Vorteilen. Gelder können gesammelt werden mit der Option der automatischen Rückvergütung an Investoren sollte ein gewisses Minimum nicht erreicht werden. Dies komplett ohne einem einzelnen Administrator vertrauen zu müssen. Des Weiteren können die erworbenen Tokens, welche einen Anteil an einem Projekt darstellen, in einem sekundären Markt vor der Projektlancierung gehandelt werden. Dies erlaubt es Investoren, ihr Investment zu verkaufen sollte der Bedarf dazu da sein.

Die WAVES Plattform selbst wurde durch einen solches Crowdfunding auf die Beine gestellt. Anstatt private Investoren zu suchen, zielte WAVES auf die breite Masse von Investoren ab. Rund 5‘800 Leute investierten ein Total von mehr als 29‘000 Bitcoins mit einem aktuellen Wert von über USD 15 Millionen um die Entwicklung und das Marketing zu finanzieren. 100 Millionen WAVES Tokens, der ‚Treibstoff‘ für die Plattform, wurden nach dem Crowdfunding an die Investoren verteilt. Da diese Tokens für jegliche Interaktion mit der Plattform gebraucht werden, hoffen Investoren von der steigenden Nachfrage in Folge Adoption zu profitieren. Weitere Features, welche im Verlauf dieses Jahres implementiert werden, sind eine dezentralisierte Asset Exchange (auf welcher Währungen gekauft und verkauft werden können) sowie ein Wahlsystem.

WAVES

Webseite: wavesplatform.com

Weitere Info’s über den WAVES – ICO von Altcoinspekulant: WAVES – ICO: Megaerfolg mit über 30000 Bitcoin

 

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